Erstes Vorbereitungsseminar – weltweit-Wochenende in Herbstein

Vom 17.-19. Februar hatte ich mein erstes Vorbereitungsseminar für meinen Freiwilligendienst. Da ich in der Woche zuvor noch im Ski-Urlaub war und ich mir diesen nicht nehmen lassen wollte, zumal es nächstes Jahr sicher nichts mit Ski fahren wird, fuhr ich bereits am Donnerstag, dem 16. Februar, über Meran los zum weltweit-Wochenende. Nach einer Zwischenübernachtung in der Wohnung meiner Schwester in München, kam ich am 19. Februar gut und pünktlich in Herbstein an.

Bereits bei der Anreise habe ich die ersten anderen Teilnehmer des Wochenendes kennen gelernt und so verflog schnell jede Angst, dass das Wochenende langweilig werden würde. Nach der Ankunft wurden wir je nach Zielland auf die Bungalows verteilt und so teilte ich mir ein Bungalow mit acht Mädchen, welche im Sommer nach Peru wollen, und den anderen drei Mädchen die sich wie ich, für einen Freiwilligendienst in Togo entschieden haben. Nach einer (sehr) kurzen Kennlernphase brach bei uns allen das Eis und wir begannen uns aufgeregt über unsere Zielländer  und viele andere Themen zu Unterhalten.  Nach dem Abendbrot begann, dann das Seminar richtig und wir lernten auch noch die anderen Teilnehmer des Seminar kennen. Unter ihnen waren auch ehemalige Freiwillige und sogenannte In-coming-Volontäre, also Freiwillige aus z.B. Togo, Niger oder Peru welche gerade hier in Deutschland beim CVJM einen Freiwilligendienst leisten. Und so liesen wir den Abend in einer gemütlichen Runde von Togo-Freiwilligen, unseren Vorgängern und Togolesen ausklingen und unterhielten uns ewig über die Unterschiede zwischen Togo und Deutschland.

Der nächste Tag ging dann (viel zu zeitig) mit einem Spiel (der Olympiade) los. Leider konnte Team Togo dieses Spiel nicht für sich gewinnen und so ging die goldene Papaya an ein anderes Team. Den restlichen Samstag verbrachten wir damit uns mit vielem Lachen und dem ein oder anderen Tanz über die Organisation des Freiwlligendienstes und die verschiedenen Länder in welchen der CVJM-Freiwilligendienste möglich macht zu informieren.

Am Sonntag endete nach einem Gottesdienst in (wie mir die anderen CVJM-Erfahreneren erzählten) typischer CVJM-Manier.

Alles in allem kann ich sagen, dass das weltweit-Wochenende zwar ein sehr volles aber trotzdem super spaßiges Wochenende war und ich dabei vieles lernen konnte. Nun freue ich mich schon darauf ende Juli zum zweiten Seminar wieder zusehen.

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Was ist das für 1 geiles Helene (Gastbeitrag)

In einer Woche ist es soweit. Unser kleines Kücken wird erwachsen und fliegt in die große, weite Welt. Erstes Ziel: TOGO. Und wir erleben alles live mit. Die Neugier beim Bewerben, die Aufregung vor den Treffen, das Zweifeln und Hadern, die Freude bei der Annahme und den Stress bei den Vorbereitungen. Trotz Schule zu den Bewerbungsgesprächen, trotz Telefonier-Hass Gespräche mit dem Tropenarzt, Helene bewältigt schon jetzt die ersten Hürden und arbeitet sich Schritt für Schritt an ihr Abenteuer heran. Wir verfolgen dabei gespannt ihren Blog, bieten gern ein offenes Ohr für die Neuigkeiten und korrigieren den ein oder anderen Rechtschreibfehler.

#lovethekücken

Greetings, Squad

Eine Platzannahme und ein damit fest stehender Entschluss

Nachdem ich nun schon vor etwas längerer Zeit ein Auswahlgespräch für einen Freiwilligendienst des CVJM in Kassel hatte, kam nun kurz vor Weihnachten die heiß ersehnte Zusage für mich. Ich war zwar nicht die erste Wahl für den CVJM, doch glücklicherweise ist noch jemand abgesprungen, sodass ich einen Platz bei meiner favorisierten Entsendeorganisation ergattern konnte.

Doch weiß heißt das jetzt für mich? Die Zusage vom CVJM bedeutet für mich, dass es nun wirklich feststeht, dass ich Ende August diesen Jahres nach Togo fliegen werde, um dort dann ab Anfang September in einem Jugendclub des YMCA zu arbeiten. In welche Stadt ich genau komme und wie ich untergebracht sein werde weiß ich leider noch nicht, aber werde es in den nächsten Monaten sicherlich erfahren.

Außerdem beginnen jetzt so langsam meine Vorbereitungen für die große Reise. Ich muss mir langsam mal Gedanken machen, wie ich genügend Spenden sammle, um die restlichen 25% der Kosten eines Freiwilligendienstes aufzutreiben, und mich darum kümmern die nötigen Medikamente und Impfungen für Togo zu erhalten.

Also alles in allem nimmt mein Auslandsjahr gemächlich Form an und die Spannung steigt!