Life-Update: 3 Monate Afrika

Wow, schon drei Monat sind rum! Für mich ist es irgendwie manchmal immer noch unglaublich, dass ich wirklich in Togo, in Afrika bin. Die letzten drei Monate sind echt, wie im Flug vergangen und trotzdem fühlt es sich schon wie eine kleine Ewigkeit an, die es her ist seitdem ich mich zu Hause, in Deutschland, von meiner Familie und meinen Freunden verabschiedet habe.

In den letzten drei Monaten habe ich allerhand gelernt und erlebt und auch wenn man jetzt schon das Gefühl haben könnte, man kennt Togo langsam kommen immer wieder neue Überraschungen, die mich zum Staunen bringen.

Natürlich ist das Leben hier ein ganzes Stück anders, als das was ich vorher gewohnt war. Aber auch, wenn ich es selber nie von mir gedacht hätte, ich kann mich glaube an ziemlich vieles schnell umgewöhnen. So bin ich dadurch, dass die Hähne aus der Nachbarschafft ab 5 Uhr Rabatz machen, hier zum richtigen Frühaufsteher hier geworden und schlafe selbst am Wochenende selten länger als bis 6 Uhr. Auch das Wäschewaschen per Hand habe ich mittlerweile einigermaßen drauf und, auch wenn mir Handgelenk und Finger danach wehtun, habe ich das Gefühl meine Sachen ziemlich sauber zu bekommen.

Oh, und das wichtigste mein Französisch ist glaube ziemlich gut geworden. Im Radio und Fernsehen versteh ich so ziemlich alles und auf dem Markt oder bei den Verhandlungen von Moto-taxen kann ich echt gute Preise rausschlagen.

An den Wochenenden bin ich häufig mit Alena oder Karla unterwegs. Wir waren in den letzten Monaten einige Male in verschiedenen Freibädern schwimmen und auch des Öfteren im Meer baden. Außerdem probieren wir hier gerne die vielen Restaurants aus und so kenne ich schon einige ziemlich gute Pizzerien und Eisläden in Lomé.

Gerne gehe ich auch auf den Grand Marché einkaufen. Am liebsten suche ich bei den viele bunten Stoffständen nach etwas geeignetem für meine neuen Kleidungsstücke. Mein Koffer füllt sich immer mehr und mehr mit den afrikanischen Stoffen.

Außerdem heißt jetzt bald, da das erste Viertel geschafft ist, umziehen in die WG. Auch wenn mir der Abschied von meiner Gastfamilie schwer fallen wird, freuen ich mich schon darauf mit Alena zusammen zu ziehen. Vor allem freu ich mich darauf wieder selber für mich kochen zu können (meine Liste mit Gerichten die ich kochen will ist schon ewig lang) und mehr Freiräume zu haben. So müssen ich mich nicht mehr an die, mit der Familie ausgemachte, Zeit halten, wann ich zu Hause sein soll und kann etwas spontaner sein, ohne dass sich meine Gastfamilie sorgen machen muss. Und es ist ja auch immerhin für mich das erste Mal, dass ich alleine wohne (Klar, ich hab schon 1-2 Wochen alleine in den Ferien das Haus gehütet, aber das zählt ja nicht richtig!) und darauf wie das so ist bin ich schon wahnsinnig gespannt.

Den Kontakt nach Hause halte ich überwiegend über WhatsApp und ab und zu über per Skype oder Telefonat. Damit ich auch immer Up-to-date über das Leben in Leipzig bleibe und das Heimweh klein bleibt. Generell bleibt bei meinen vollgepackten Tagen hier kaum Zeit für Heimweh, was nicht heißt, dass ich ab und zu mein zu Hause, meine Familie, meine Freunde und mein altes Leben  vermisse. Aber hier gibt es so viel Neues und so viel zu entdecken, dass ich glaube auch gut und gerne für ein Jahr auf das alles verzichten und mich auf mein kleines Abenteuer in Afrika einlassen kann.

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